Unsere Mauerbiene ist Insekt des Jahres 2019

Über diese Wahl freuen wir uns riesig: Die Rostrote Mauerbiene ist das Insekt des Jahres 2019. Sie wird auch einfach Rote Mauerbiene genannt und bevölkert im Frühling Ihr BeeHome.
Mit dieser Wahl macht das Kuratorium auf die Gefährdung vieler Wildbienenarten und die Bedeutung der Wildbienen für die Bestäubung unserer Lebensmittel aufmerksam.
Mit dem Kauf eines BeeHomes helfen Sie aktiv mit, den Wildbienenbestand in Deutschland zu stärken. Gleichzeitig beherbergen Sie in Ihrem BeeHome das wertvolle Insekt des Jahres 2019.

Das Insekt des Jahres unter der Lupe

Augen auf

Wussten Sie, dass Mauerbienen fünf Augen haben? Zwei davon sind für uns sichtbare Komplexaugen, welche die meisten Insekten haben. Diese sind aus rund 5000 sechseckigen Einzelaugen zusammengesetzt. Zwischen diesen zwei Augen befinden sich drei weitere kleine Punktaugen, so genannte Ocellen, mit denen die Wildbienen hell und dunkel sehen. Sie sind mit dem Gleichgewichtsorgan verbunden und stabilisieren die Flugbahn.
Also Augen auf und guten Flug!

Effiziente Pollensammlerin

Die Mauerbiene bestäubt unter anderem wegen ihrer hocheffizienten Pollensammeltechnik extrem gut: Sie sammelt den Pollen nicht wie die Honigbiene als feuchte Klümpchen an den Beinen (Pollenhöschen), sondern als trockenen Blütenstaub in ihrer Bauchbürste – der sogenannten Scopa: Bei jedem Blütenbesuch drücken die Mauerbienen ihren Bauch auf die Narbe der Blüte, sodass 98 Prozent aller Blütenbesuche zu einer Bestäubung führen. So kann ein Mauerbienenweibchen in ihrem Leben bis zu 40’000 Blüten bestäuben. Eine Meisterleistung.

Auf Tuchfühlung mit der Mauerbiene

Als Fühler oder Antennen bezeichnet man die Extremitäten am Kopf der Insekten. Die Antennen bestehen bei den weiblichen Bienen aus zwölf, bei den männlichen aus dreizehn Einzelgliedern. Diese sind wie eine Perlenkette aneinandergereiht und beherbergen Sinneszellen und Sinnesorgane. So riecht und tastet die Mauerbiene mit ihren Fühlern und kann damit auch feinste Vibrationen wahrnehmen. Bei den Mauerbienen sind die Fühler nicht nur für den Tast- und Geruchssinn wichtig, sondern sie werden von den Männchen auch beim Liebesspiel eingesetzt.

Prominente Wildbienen hautnah erleben

Flauschiger Pelz, grosse Augen und unersättlicher Appetit auf Blütenstaub: Die Rostrote Mauerbiene ist nicht nur schön, sondern auch unverzichtbar für Mensch und Umwelt und wurde daher zum Insekt des Jahres 2019 gekürt. Wer diese faszinierende Wildbiene ganz aus der Nähe beobachten will, benötigt nur das passende Wildbienen-Häuschen. 

Mit dem BeeHome haben Naturliebhaber die Möglichkeit, das Insekt des Jahres bei sich zu Hause zu erleben. Denn bei dieser handgefertigten Nisthilfe für Stadtbalkon und Garten sind die Bewohner schon dabei: 25 Kokons der Roten Mauerbiene (Osmia bicornis). 

Fragen zu Wildbienen

Produzieren Mauerbienen Honig?

Mauerbienen sind solitär lebende Wildbienen. Sie leben nicht in einem Volk und produzieren auch keinen Honig. Jedes Mauerbienenweibchen versorgt jeweils den eigenen Nachwuchs mit einem Nahrungsvorrat aus Pollen und Nektar.

Mauerbienen oder Wildbienen: Was ist der Unterschied?

Mauerbienen sind eine von rund 580 Wildbienenarten in Deutschland. Alle Mauerbienen sind also Wildbienen, aber nicht alle Wildbienen sind Mauerbienen. Die beiden Schwesterarten Gehörnte Mauerbiene und Rote Mauerbiene sind in ganz Deutschland und in vielen Teilen Europas weit verbreitet, da sie sehr anpassungsfähig sind und gern in Städten und Dörfern leben.

Wie lange leben die Mauerbienen?

Die Lebensdauer der Mauerbienen ist abhängig von den Wetterverhältnissen. Die Männchen leben nach dem Schlüpfen etwa zwei bis drei Wochen, die Weibchen werden vier bis sieben Wochen alt.

Wie überwintern meine Mauerbienen?

In der Natur überwintern die Mauerbienen im Freien – gut geschützt im Kokon in ihren Niströhren. Lassen Sie Ihr BeeHome daher unbedingt draußen stehen. Wildbienen haben kein Problem mit Minustemperaturen. Sie befinden sich im Winterschlaf, bis sie im Frühling schlüpfen. Lagern Sie Ihr BeeHome mit der Innenbox auf keinen Fall im Haus! (Auch nicht im Keller, in der Garage oder auf dem Dachboden.)

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